650 Jahre in 13 Geschichten

Seit 1365 besteht die Universität Wien und feiert damit nächstes Jahr ihr 650jähriges Jubiläum. Wie es wohl war, in einem der vergangenen Jahrhunderte an der Uni Wien zu studieren? Einblick gibt uni-fiction in 13 Blogartikeln, die fiktive Studierende und ihr Leben an der Universität beschreiben. Drei sind bereits online, die anderen werden nach und nach veröffentlicht. Die fiktiven Geschichten sind gespickt mit historischen Informationen, Details und Bildmaterial und ein wunderbares Beispiel dafür, wie es gelingen kann Geschichte erlebbar zu machen.

Geschichten erzählen ist wohl eine der ältesten und effektivsten Arten der Wissensvermittlung. Gerade dort, wo man sich dem wissenschaftlichen Bereich nähert, schlägt dieser Art der Vermittlung aber immer auch viel Skepsis entgegen.

Darf man Dinge erzählen, die nicht hundertprozentig gesichert sind? Fiktives dazu erfinden? Oder muss man sich nicht an die hundertprozentig belegbaren Fakten halten?

Der Antwort der Blogautoren auf diese Fragen, kann ich nur hundertprozentig zustimmen:

Die Frage, ob die Fiktion für uns als WissenschafterInnen ein zulässiges Hilfsmittel sein darf, kann hier eindeutig bejaht werden. Denn letztlich ist nicht die erfundene Person, sondern sind der mit ihr in Verbindung gebrachte Handlungsraum und der historische Kontext unser Anliegen.

 

 

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