Melange der Woche

Heiße Blogdiskussionen zum Thema Kinderfotos im Netz – ja oder nein. Von Herrn Buddenbohm bis zum Nuf finden sich gerade wieder eine Reihe von Texten zu dem Streitthema (mehr Links dann dort). Einer der besten Texte wurde im Leitmedium geschrieben. Für mich die zwei wichtigsten Punkte.

– Kinder werden immer mehr aus dem öffentlichen Leben verbannt. Sie sollen schön brav an für sie geschaffenen Spielplätzen und Orten bleiben, und woanders bitte nicht stören. Kinder wieder mehr in den Alltag zu integrieren heißt aber auch Kinder im medialen Alltag zu integrieren.

– Die Zwiespältigkeit, mit der zwar Kinderfotos im Netz oft kritisch beäugt werden, aber jede witzige Aussage oder Versprecher sofort gepostet wird. Das Bild ist schlecht, der Text ist gut?

Mein Kind gehört ganz wesentlich zu meinem Leben. Und damit auch in diesen Blog. Trotzdem sind Fotos von Sohnemann bisher kaum notwendig gewesen. Oder so, dass er kaum erkennbar ist. Das kann sich durchaus einmal ändern. Vielleicht. Oder auch nicht. Auf Instagram verfahre ich derzeit genauso. Auf Facebook findet sich, einem kleineren Kreis zugänglich, durchaus mehr aus unserem Familienalbum. Wobei ich, je älter er wird, immer zurückhaltender damit werde. Aber meine Regel für FB und andere Kanäle ist sowieso – egal was für eine Privatsphäreneinstellung ich gewählt habe, ich poste nur Dinge die ich guten Gewissens auch öffentlich posten könnte.

Offline bin ich an dem langen Wochenende ein bisschen ins Reise- und Urlaubsfieber eingetaucht und habe das neue Geo Saison Extra – Reisen mit Kindern und das aktuelle Bergwelten gelesen. Gerade bei Magazinen bleibt es bei mir aber nicht lange bei reinem Offline Lesen – irgendwo daneben liegt  schon der Laptop um sich gleich weiter zu vertiefen. Auch diesmal habe ich in den Magazinen wieder einige kleine Online Schätze entdeckt – wie die Seite Draw & Travel (ich gehöre aber auch zu den Menschen die stundenlang vor Karten sitzen können). Oder die entzückende Idee des Fotografen Tom Robinson die Reisen (und das wachsen) seiner Familie mit „Feet First“ Fotos zu dokumentieren.

Nachdem ich die Reise nach München zum StARTcamp nicht geschafft habe, musste ich mich mit den Nachberichten von Christian Henner-Fehr, Michelle van der Veen und Claudia Wagner begnügen. Dafür ist die Vorfreude auf das StARTcamp in Linz jetzt schon umso größer.

Und als ob die Zeit nicht ohnehin schon knapp bemessen wäre, bin ich vor einigen Wochen auf die Bildungsplattform OpenHPI gestoßen, die kostenlose Kurse anbietet. Gerade läuft „Java für Einsteiger“ – ich finde zwar einiges ein bisschen umständlich erklärt, aber für ein kostenfreies Angebot  und einen ersten Einblick wirklich top!

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